Archiv der Kategorie: Ankündigung

Vorschau

31.01.2026
Lothar Ohlmeier: Bassklarinette
Isambard Khroustaliov: Modular Synthesizer & Computer
Rudi Fischerlehner: Schlagzeug
https://youtu.be/3BmXJmmbXn4?feature=shared

20.02.2026
Fred Frith: Gitarre & Elektronik
Russudan Meipariani: Klavier

21.02.2026
Fred Frith: Workshop

28.02.2026
BRUINE 
Michael Thieke: Klarinette 
Émilie Škrijelj: Akkordeon 
Tom Malmendier: Perkussion 
https://www.emilieskrijelj.com/en/music

28.03.2026:
Beat Keller:
Feedbacker, Gitarre
Michael Thieke: Klarinette
https://ftarrilabel.bandcamp.com/album/last-breath-s-city-looks-kind-heart

08.04.2026:
TAE
Theo Altmann: trumpet
Lucie Grael: tenor saxophone
Marvin Klopfer: synthesizer
Peter-Philipp Röhm: synthesizer, Ableton Live
Tim Strohmeier: drums, modular synthesizer
https://taesthetics.bandcamp.com/album/t-live

17.04.2026:
NAIL 
Michel Doneda:Soprano and Sopranino Saxophones
Alexander Frangenheim: Kontrabass
Roger Turner: Schlagzeug und Percussion
https://soundcloud.com/user-900191117/doneda-frangenheim-turner-nail-in-ulrichsberg-02-shank

20.05.2026:
Tetuzi Akiyama: Gitarre
Bryan Eubanks:
 Sopran Saxophon/Electronics, Modular Synthesizer
Gert-Jan Prins: Electronics, Percussion
Toshimaru Nakamura: No-Input Mixer
https://meenna.bandcamp.com/album/spring

06.06.2026:
John Edwards: Kontrabass
Alex Ward: Klarinette, Gitarre
Mike Gennaro: Schlagzeug
https://alexward.bandcamp.com/album/activity

Ohlmeier * Khroustaliov * Fischerlehner  

Lothar Ohlmeier: bass clarinet
Isambard Khroustaliov: modular synthesizer & computer
Rudi Fischerlehner: drums

Das elektroakustische Trio von Lothar Ohlmeier, Rudi Fischerlehner und Isambard Khroustaliov wurde ohne große Fanfaren und Ankündigungen gegründet, sondern entwickelte sich organisch aus langjährigen Zusammenarbeiten der Mitglieder in verschiedenen Projekten und aus gegenseitigem Interesse an der Musik der anderen. Seit 2019 hat die Band zwei Alben auf dem englischen Label Not Applicable veröffentlicht: „Hypertide over Kiribati“ und „In the Gloaming“.

Die Musik gleicht einem Gespräch unter Freunden, das sich über den Lauf des Tages entwickelt. Abends steht niemand auf, um das Licht anzuschalten, stattdessen sinkt die Dämmerung und die einhergehende Stille auf die Runde herab. Echos und Überreste des Tages werden durch diesen neuen Seinszustand gefiltert; die Sinne sind geschärft, der Verstand wach, während das Sichtbare in den Hintergrund tritt. Die Umgebung, die einst so absolut, fest und sicher schien, verflüssigt sich in einen Strom von Anspielungen und Fragen.

The electroacoustic trio of Lothar Ohlmeier, Rudi Fischerlehner and Isambard Khroustaliov came about, without fanfare or design, through mutual friendship, empathy and curiosity in each other’s music. Since 2019, the band has released two albums on the English label Not Applicable: “Hypertide over Kiribati” and “In the Gloaming.”

Imagine a conversation between friends unfolds as the day fades. No one gets up to turn the lights on, instead, they revel in the spell twilight weaves and the quieting world around them. Echos and remains of the day are filtered through this new state of being; senses on edge, wits sharpened as what is visible recedes. The surroundings that had once seemed so absolute, rigid and certain dissolve and unravel in a flow of allusions and enquiry. Thoughts and actions, adrift once more, surf the infinite flux of space and time.

Aktuelles Album https://not-applicable.bandcamp.com/album/in-the-gloaming
Website https://www.rudifischerlehner.net/hypertide.html


Pressestimmen:

„The music reflects an intimate and highly nuanced, conversational mode, a democratic, three-way musical exchange of ideas and deep listening.“
Salt Peanuts

„Sound truly unlike anything else.“
Electronic Sound

„It makes you think, but also makes you feel — and that can only be a good thing.“
Freq

„Beim Eröffnungstrack (…) wummern aus den Tiefen Soundteppiche des Elektronikers Khroustaliov, dunkel und intensiv, die einen umhüllen und ihm in die Magengrube drücken. Während Fischerlehners Schlagzeug immer wieder kleine Lawinen auslöst, bringt er die Becken zum Singen, sodass sie perfekt mit der Elektronik harmonieren. Die Bassklarinette Ohlmeiers bringt pessimistische und intensive Melodien zutage.“
Freistil

Ulrich Langenbach & Kersten Ginsberg * Ausstellung und Konzert in der Oberwelt

Ausstellung: Ulrich Langenbach – Räume der Absichtslosigkeit

Ulrich Langenbach ist bildender Künstler und Improvisationsmusiker, dessen Werk sich durch eine konsequente Erforschung absichtsloser Ästhetik und interdisziplinärer Ansätze auszeichnet. Seine künstlerische Praxis umfasst Installationen, Textarbeiten und Performances, die den Betrachter und Zuhörer zu einer unmittelbaren und unvoreingenommenen Auseinandersetzung mit Raum, Material und Klang einladen.

Im Zentrum seiner bildenden Kunst stehen raumgreifende Installationen, die mit minimalistischen Formen, Materialien und Strukturen die Wahrnehmung herausfordern.

Seine Textarbeiten verbinden literarische Präzision mit visueller Offenheit und stellen häufig Fragen nach der Bedeutung und Funktion von Sprache.

Als Improvisationsmusiker (E-Cello, Gitarre, Viola) widmet sich Langenbach der nonidiomatischen Musik, einer Spielweise, die sich jenseits festgelegter Stile bewegt und auf den Moment des klanglichen Geschehens fokussiert. Seine Performances entstehen im Spannungsfeld zwischen absichtslosem Experimentieren und intuitivem Ausdruck, und führen zu einzigartigen Klanglandschaften, die traditionelle Genregrenzen bewusst hinter sich lassen.

Sein mehrfach ausgezeichnetes und in zahlreichen internationalen Galerien und Museen gezeigtes Werk denkt die Disziplinen Kunst und Musik neu und setzt wegweisende Impulse. Es steht für die Kraft der Absichtslosigkeit und die Befreiung von konventionellen Erwartungen. Es lädt dazu ein, Raum, Klang und Text in einer neuen Dimension zu erleben.

Konzert: Kersten Ginsberg & Ulrich Langenbach – Klangräume der Absichtslosigkeit

Kersten Ginsberg: Schlagzeug, Percussion
Ulrich Langenbach:
Cello, Gitarre, Bratsche

Ulrich Langenbach und der Schlagzeuger Kersten Ginsberg, der unter anderem die deutsche Schule des Schlagzeugs im Sinne von Can und Einstürzenden Neubauten mit Einflüssen aus vielerlei Ecken (Weltmusik, Hip Hop, Punk, Elektronik) zu einer modernen, stets groovenden, eigenen Signatur verbunden hat, erforschen gemeinsam den Raum der freien Improvisation, in der Klänge und musikalische Gesten spontan und organisch entstehen, abseits von vorgegebenen musikalischen Stilen oder Strukturen.
In einer Mischung aus Klangkunst und Echtzeitmusik schaffen die beiden Musiker einzigartige akustische Räume, in denen Klangfarben, Texturen und Dynamik im Mittelpunkt stehen. Dabei werden die klanglichen Möglichkeiten von Streich-, Zupf- und Schlaginstrumenten ausgelotet.
Jede Aufführung wird zu einem einmaligen Dialog zwischen den Instrumenten und dem Raum, ohne vorherige Festlegung oder Erwartungshaltung. Es gibt von den beiden Musikern zahlreiche gemeinsame Veröffentlichungen.

Coop Langenbach & Ginsberg: ‚Ort, 5 stücke zur Zeit‘ auf soundcloud


www.ulrich-langenbach.de
https://soundcloud.com/ulrichlangenbach
ttps://ulrich-langenbach.bandcamp.com/music

www.oberwelt.de
www.stromraum.de

DEEP LISTENING

Deep Listening – Duo superplus&aldiweil
Tracking – Torsten Papenheim
ad hoc-Quartett

Mit Daniel Kartmann (kleine Trommel, Loops), Mark Lorenz Kysela (Turntable, Drum Computer), Torsten Papenheim (Kassettenrekorder, MiniDisc-Player, Diktiergerät), Oliver Prechtl (Turntable, Keyboard)

In „Deep Listening“ begreift das Duo superplus&aldiweil sein Setup bestehend aus Schallplattenspieler, Effektgeräten und einem Keyboard mit Erinnerungsfunktion als eine Ansammlung von Musikautomaten. Das Spielen von Instrumenten heißt bei Mark Lorenz Kysela und Oliver Prechtl hier nicht die Erzeugung von Klängen sondern das Eingreifen in automatische Prozesse der elektroakustischen sowie digitalen Klangerzeugung- und transformation. Dies erlaubt ein konzentriertes Hineinhören in einen komplexen akusmatischen Kosmos.

Die Soloarbeiten von Torsten Papenheim setzen sich mit Zeit, Wiederholung und subtilen Veränderungen auseinander. Stets steht auch der spezifische Klang des Raumes im Zentrum einer Aufführung. Die Erstfassung von „tracking“ entstand 2011 für eine Ausstellung am Berliner Milchhof. Aber auch in konzertanter Form ist das rund fünfzehnminütige Werk Performance und Installation zugleich. Papenheim verwendet Kassettenrekorder, Diktiergerät, MiniDisc-Player, Mixer – und als zentrales akustisches Material Klänge eines verstimmten Klaviers, das er 2007 in Brüssel entdeckt hat. „tracking“ war bisher in Amsterdam, Berlin und Hamburg zu hören.

An diesem Abend begegnen sich die vier Musiker außerdem zum ersten Mal in einem ad hoc-Quartett: Daniel Kartmann an der Snare Drum lässt mithilfe elektronischer Loops Klangtexturen entstehen, Oliver Prechtl bildet Kontra-Beats mit Keyboard und live genierter Lyrik aus algorithmischer Auto-Vervollständigung, Torsten Papenheim pariert an Spielzeugpercussion und außergewöhnlichen Klangerzeugern, Mark Lorenz Kysela besticht durch Brechung herkömmlicher Zeitstrukturen – Eine Musik, die sich selbst mit solcher Bestimmtheit noch nicht kannte.

Elliott Sharp & Thomas Maos

Gitarre experimentell

Elliott Sharp und Thomas Maos sind Meister der avantgardistischen Gitarrenklänge. Beide Musiker verbindet das Experimentelle und das Neue in der Gitarrenmusik.
Als Speerspitze der New Yorker Noise-music wirbelt Elliott Sharp seit den 80igern die internationale Gitarrengemeinde mit seinen atonalen Klangeruptionen auf. Als Komponist zeitgenössischer Musik ist er viel beachtet und hoch geschätzt.
Thomas Maos hat sich als Spezialist für elektroakustische Gitarrenklänge und als Improvisationsmusiker international einen Namen gemacht. Er ist Begründer des interdisziplinären CAMP Festivals.
 

Vorschau

Sa., 04.07.2015 Michael Maierhof (Im Rahmen des “Cannstatter Kultürmenü”)

Vorschau

Do., 07.05.2015 DocRo und Schneider-Hollek
Sa., 04.07.2015 Michael Maierhof (Im Rahmen des “Cannstatter Kultürmenü”)